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Umwelt und Landwirtschaft beeinflussen sich wechselseitig in vielfältiger Weise.

Durch fundierte Kenntnisse auf beiden Fachgebieten können gegenwärtige und zukünftige Landnutzungs- und Tierhaltungsoptionen im Sinne der Gesellschaft und Umwelt bewertet werden. Unser Berufliches Gymnasium - Schwerpunkt Agrarwirtschaft (BGA) nimmt diese Entwicklung auf und  bietet Ihnen viele Vorteile, weil wir ein Gymnasium mit Berufsorientierung sind! 

Es wird ein Unterricht in allgemeinbildenden und berufsspezifischen Unterrichtsfächern angeboten. Durch diesen kombinierten Unterricht erreichen unsere Schüler:innen einen Kenntnisvorsprung für Studiengänge und Berufe im landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Bereich sowie in Bereichen des  Umwelt-,  Natur- und Tierschutzes.

Die Profilfächer Agrar- und Umwelttechnologie, Praxis, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Informationsverarbeitung werden mit Beginn der Einführungsphase (Kl. 11) belegt. Hierfür sind keine Vorkenntnisse erforderlich, dadurch ist eine erhöhte Motivation beim Erlernen der neuen Inhalte möglich.

Das Fach Agrar- und Umwelttechnologie, das vierstündig in der Theorie und zweistündig im Fach Praxis unterrichtet wird, prägt unseren beruflichen Schwerpunkt im BGA. Sie beschäftigen sich in diesem Fach u. a. mit den Grundlagen der Bodenkunde, der Haltung und Versorgung von Tieren und Pflanzen sowie der Nahrungsmittel- und Energieproduktion unter qualitativen, ethischen und Umweltaspekten. 

Details zum Beruflichen Gymnasium Agrarwirtschaft

Zielgruppe

Der Besuch eines Beruflichen Gymnasiums führt zu einem Abitur mit Kenntnissen in Fachrichtungen, die andere  Gymnasien nicht bieten. 

Auf diese Weise erhalten die Absolvent:innen einen Wissensvorsprung, der ihnen den Einstieg in bestimmte Studienfächer deutlich erleichtert, ihnen aber auch Einsichten in Bereiche vermittelt, die über den sonst üblichen schulischen Rahmen hinausgehen. 

Der Besuch eines Beruflichen Gymnasiums ist nicht an eine Altersgrenze gebunden.

Aufnahmevoraussetzungen und Dauer der Ausbildung  

In das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales wird aufgenommen, wer

  1. den Erweiterten Sekundarabschluss I erworben hat,
  2. in die gymnasiale Oberstufe (Klasse 11) versetzt wurde.

Der Schulbesuch dauert in der Regel drei Jahre. Er gliedert sich in:

  • Einführungsphase = Jahrgangsstufe 11
  • Qualifikationsphase = Jahrgangsstufe 12 und 13

Der Übergang von der Einführungsphase in die Qualifikationsphase erfolgt durch Versetzung. Innerhalb der Qualifikationsphase findet keine Versetzung statt.

Berechtigungen 

Der erfolgreiche Abschluss des Beruflichen Gymnasiums (BG) ermöglicht ein Studium an allen Universitäten.

Ausbildungsziel 

Das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales vermittelt die Allgemeine Hochschulreife. Neben den allgemeinbildenden Fächern ist 

  • Agrar- und Umwelttechnologie das erste Prüfungsfach,
  • Betriebs- und Volkswirtschaft verbindliches viertes oder fünftes Prüfungsfach.

In diesen Fächern erfolgt eine fachbezogene Schwerpunktbildung für berufliche Weiterbildung und bestimmte Studiengänge.

Abschlüsse 

Das Berufliche Gymnasium führt wie jedes andere Gymnasium zur Allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur.

Fremdsprachenregelungen 

In der Einführungsphase sind die Schüler:innen verpflichtet, am Unterricht in der ersten Fremdsprache (Englisch) teilzunehmen und - sofern nicht in der Sekundarstufe I bis einschließlich Klasse 10 in vier aufeinanderfolgenden Schuljahren am Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen wurde - auch am Unterricht in einer weiteren Fremdsprache (z.B. Niederländisch oder Spanisch).  

Doppelqualifikation: Abitur am Beruflichen Gymnasium + Berufsausbildung zur Landwirtin/zum Landwirt

Neben der Allgemeinen Hochschulreife besteht die Möglichkeit der Ausbildungsverkürzung im Ausbildungsberuf Landwirt:in im Rahmen der Doppelqualifikation von 24 auf 15 Monate. Diese Option setzt Praktika und den Besuch von überbetrieblichen Lehrgängen (z.B. Deula oder Echem) während der Gymnasialen Oberstufe voraus. Nach erfolgreicher Berufsausbildung besteht die Möglichkeit der Nichtschülerprüfung der einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft und anschließende die Aufnahme in die zweijährige Fachschule Agrarwirtschaft mit dem Ziel der Ausbildereignung.

Nähere Informationen zur Doppelqualifikation

Ausbildung am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Agrarwirtschaft 

Ausbildungsdauer 

3 Jahre 

Abschluss 

Allgemeine Hochschulreife 

Sonderanforderungen

  • Betriebspraktikum  
  • überbetrieblicher Lehrgang
  • 2 Wochen während der Einführungsphase im landwirtschaftsnahen Bereichmehrwöchig in den Schulferien auf landwirtschaftlichen Betrieben (möglichst Ausbildungsbetriebe)
  • Lehrgang Schweine oder Geflügelhaltung (in den Schulferien Teilnehmer übernehmen die Gebühren)

Berufsausbildung zur Landwirtin / zum Landwirt 

Ausbildungsbeginn 

nach dem Abitur zum 01. Juli 

Ausbildungsdauer 

15 Monate mit Ausbildungsvertrag 

Ausbildungsende 

30. September des Folgejahres 

Ausbildungsbetriebe 

Anerkannte Betriebe in Niedersachsen, bevorzugt 
Grafschaft Bentheim 

Abschluss 

Landwirtin / Landwirt 

Schulbesuch 

am Standort des Ausbildungsbetriebes, bevorzugt 
Berufsschule Nordhorn 

Überbetriebliche Ausbildung 

  • Tierhaltungslehrgänge in Echem und Schulungstag Pflanzenschutz im Landkreis

Ausbildungsnachweis / Berichtsheft 

gesonderte Regelungen in Anlehnung an die üblichen 
Richtlinien 
Prüfungen 
  • Zwischenprüfung
  • Abschlussprüfung

im Frühjahr 

  • schriftlich: Mitte Juni zum Regeltermin 
  • praktisch: Ende September 

Ziele

  • Allgemeine Hochschulreife (mit dem Schwerpunkt Agrarwirtschaft)
  • Erlangung des Berufsabschlusses (nach Abschluss einer verkürzten Berufsausbildung)

Bestandteile

Ausbildung am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Agrarwirtschaft 

Ausbildungsdauer 

3 Jahre 

Abschluss 

Allgemeine Hochschulreife 

Sonderanforderungen 

  • Betriebspraktikum  
  • überbetrieblicher Lehrgang

  • 2 Wochen während der Einführungsphase im landwirtschaftsnahen Bereichmehrwöchig in den Schulferien auf landwirtschaftlichen Betrieben (möglichst Ausbildungsbetriebe)
  • Lehrgang Schweine oder Geflügelhaltung (in den Schulferien Teilnehmer übernehmen die Gebühren)

Berufsausbildung zur Landwirtin / zum Landwirt 

Ausbildungsbeginn 

nach dem Abitur zum 01. Juli 

Ausbildungsdauer 

15 Monate mit Ausbildungsvertrag 

Ausbildungsende 

30. September des Folgejahres 

Ausbildungsbetriebe 

Anerkannte Betriebe in Niedersachsen, bevorzugt 
Grafschaft Bentheim 

Abschluss 

Landwirtin / Landwirt 

Schulbesuch 

am Standort des Ausbildungsbetriebes, bevorzugt 
Berufsschule Nordhorn 

Überbetriebliche Ausbildung 

  • Lehrgang Rinderhaltung in EchemSchulungstag Pflanzenschutz im Landkreis

Ausbildungsnachweis / Berichtsheft 

gesonderte Regelungen in Anlehnung an die üblichen 
Richtlinien 
Prüfungen 
  • Zwischenprüfung
  • Abschlussprüfung

im Frühjahr 

  • schriftlich: Mitte Juni zum Regeltermin 
  • praktisch: Ende September 

Stundentafel

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Unterrichtsfächer
 

Stundentafel


11. Jg.

12. Jg.

 13. Jg.

Deutsch

3

3 (5)¹

3 (5)¹

Englisch

3

3 (5)¹

3 (5)¹

Mathematik

3

3 (5)¹

3 (5)¹

Weitere Fremdsprache

4

4

4

Geschichte

2

2 (3)² ³

(3)² ³

Politik

2

-

 -

Religion/Werte und Normen

2

(3)² ³

2 (3)² ³

Naturwissenschaft (Chemie)

2

2 (3/5)¹ ² ³

2 (3/5)¹ ² ³

Sport

2

2

2

Agrar- und Umwelttechnologie

4

4

4

Betriebs- und Volkswirtschaft 

3

3

3

Informationsverarbeitung 

3

3

3

Praxis 

2

2

2

¹ Die Prüfungsfächer auf erhöhtem Niveau werden fünfstündig unterrichtet. 
² Sofern eines der Fächer Prüfungsfach ist, wird es dreistündig unterrichtet. 
³ Wenn eine Naturwissenschaft als Prüfungsfach gewählt wird, kann das Fach Religion oder Geschichte kein Prüfungsfach sein und umgekehrt.

Prüfungsfachkombinationen

Erhöhten Anforderungen

Grundlegende Anforderungen

1. Prüfungsfach 

2. + 3. Prüfungsfach 

4. + 5. Prüfungsfach 

Agrar- und Umwelttechnologie

Deutsch und Englisch 

BV und IV, Mathematik, Chemie, Religion¹ oder Geschichte¹

Agrar- und Umwelttechnologie

Deutsch und Mathematik 

BV und IV, Chemie, eine Fremdsprache, Religion oder Geschichte 

Agrar- und Umwelttechnologie

Deutsch und  Chemie

BV und Mathematik oder eine Fremdsprache

Agrar- und Umwelttechnologie

Englisch und Mathematik 

BV und IV, Chemie, Deutsch, Religion¹ oder Geschichte¹

Agrar- und Umwelttechnologie

Englisch und Chemie

BV und Mathematik oder Deutsch

¹ wenn keine Pflicht zur weiteren Fremdsprache besteht 

BV = Betriebs- und Volkswirtschaft
IV  = Informationsverarbeitung

Anmeldung

Anmeldungen werden bis 15. Februar angenommen. Telefonische Beratungen sind jederzeit möglich, da freie Plätze bis zum Schuljahresbeginn vergeben werden.

Auf dem Postweg sind der Schule neben dem unterschriebenen Anmeldeformular folgende Unterlagen einzureichen:

  • Kopie des letzten Schulzeugnisses
  • vollständiger tabellarischer Lebenslauf